Die RuhrStadt und ihre Vordenker: Die Denkschrift RuhrStadt
Seit dem 19.1.2010 ist sie gleichsam in der Welt: Die Denkschrift RuhrStadt. Hier der einführende Text auf der Seite www.ruhr-stadt.de :
Über
mehrere Monate hat eine Arbeitsgruppe der Bürgerschaftlichen Initiative
RuhrStadt unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Tenfelde an einer
Denkschrift gearbeitet, in der eine Analyse der Ausgangslage mit
denjenigen politischen Forderungen verbunden wird, deren Erfüllung die
Arbeitsgruppe für dringend geboten hält. Daraus ist ein Entwurf
entstanden, der nun mit den Unterzeichnern des RuhrStadt-Aufrufs (den
„Bürgern der RuhrStadt“), diskutiert und dann der Öffentlichkeit
vorstellten werden soll.
Diese
interne Diskussionsphase ist kurz gehalten, weil die Bürgerschaftliche
Initiative mit der Denkschrift vor der Landtagswahl, aber nicht in der
"heißen" Wahlkampfphase, an die Öffentlichkeit treten willen.
Die
"bekennenden Ruhrstadt-Bürger" haben die Möglichkeit, Kommentare und
Verbesserungsvorschläge binnen zwei Wochen (bis zum 2. Februar 2010) an
ruhrstadt@proruhrgebiet.de
zu senden. In der Denkschrift mussten verständlicher Weise sehr viele
Probleme aufgezeigt werden. Die Arbeitsgruppe hält es angesichts dessen
für wünschenswert, dass sich Verbesserungsvorschläge vor allem auf
Grundsätzliches, beispielsweise die abschließend formulierten
politischen Forderungen, konzentrieren könnten.
Die
eingegangenen Vorschläge werden anschließend in der
Verfasser-Arbeitsgruppe mit dem Ziel diskutiert, zu einer endgültigen
Druckvorlage zu gelangen.
Am
Freitag, 19. März 2010 18.00 Uhr, wird die Denkschrift dann in einer
öffentlichen Veranstaltung, zu der führende Vertreter der im Landtag
vertretenen Parteien eingeladen sind, vorgestellt und diskutiert.
Ich unterstelle, dass fast alle, die auf diese Seite www.ruhrstadt-netzwerk.de
kommen, sich auch als „Bürger der RuhrStadt“ sehen. Ich unterstelle
außerdem, dass die meisten von Ihnen die Denkschrift noch nicht gelesen
haben. Auf der Seite www.ruhr-stadt.de
kann man sie herunter laden, 60 Seiten schwere Lesekost. Ich habe es
versucht, kenne den einen oder anderen, der sich ebenfalls Mühe damit
gegeben hat, aber noch keinen, der schon abschließend durchgestiegen
ist.
Mein Eindruck, soweit schon definierbar, ist ein in manchen Bereichen abgehobener Schreibstil mit wissenschaftlichem Anspruch und ein inhaltspralles Ergebnis der Denkschrift, das schwerlich tausende von „bekennenden RuhrStadt-Bürgern“ binnen max. 2 Wochen (je nach Tag der Information) zu Kommentaren und Verbesserungsvorschlägen hinreißen lassen wird.
Es ist von einer Elite für eine Elite geschrieben, wie leider das meiste, das bisher in Richtung RuhrStadt geschah.
Die Masse der Menschen wird mal wieder nicht erreicht. Ich hätte 3-4 Seiten als RuhrStadt-Teaser als angemessen gefunden, gleichsam als erläuterte Thesen.
In den 90 Minuten einer Veranstaltung am 19. März kann man 60 Seiten nicht vorstellen und diskutieren. Außerdem ist das dann wieder eine Eliteveranstaltung, irgendwie, für hundert Geladene und im Bestfall 2-300 „aus dem Volk“
Ich fürchte, dass nur wenige der Anwesenden bis dahin 60 lange, schwere Seiten fach- und sachkundig begriffen haben.
LG Peter Krämer

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