Morgens zwei strategische Termine in Düsseldorf, anschließend ein finanzierungsrelevanter Kontakt nach Brüssel wieder hergestellt. Wir müssen frühzeitig danach trachten, eine Finanzierung für das RuhrStadt-Netzwerk zu realisieren. Wenn wir bis Ende Juni starten wollen, dürfen wir keine Zeit verlieren.
Zum Businessplan kam ich heute gar nicht und für den Finanzplan brauche ich noch wesentliche Zahlendetails.
Ungewöhnlich viele Neuanmeldungen bei XING, viel Arbeit für mich, der ich täglich bis zu 200 Einladungen mache.
Abends Termin Kunstkahn in Dortmund. Abenteuerlicher Ort im Hafen:
Ein altes Boot, das einzige Licht weit und breit. Ein schmaler Steg führt auf das Boot, ein Pfeil zeigt auf einen Eingang, der aber dann nicht zu erkennen ist. Ich entscheide, einen Griff hochzuziehen, tatsächlich, eine Klappe, schwer. Ich stemme sie hoch und eine steile Holzstiege führt in den Bauch des Kahns. Unten 4 Tische und eine Kombüse, laut!
Ich erkenne im Halbdunkel 2-3 Gesichter von 6, Herr Preuschkat, der Initiator des Kunstkahns ist dabei.
Es
wird mutmaßlich etwas mit dem Kahn, ab Ende Mai wird er in Hamm
loslegen mit Kunst an Bord, dann 14 Tage vor Ort, danach Station für
Station Richtung Duisburg, jedes Mal eine
RuhrStadt-Netzwerk-Party vor Ort.
Ich sage, klasse, das wird richtig gut. Bis dahin haben wir hoch gerechnet annähernd 30000 Mitglieder bei RuhrStadt und ab sofort sollten wir die Aktion Kunstkahn in allen Gruppen und auf der Homepage bewerben.
Wir diskutieren noch den RuhrStadt-Pass und Herr Preuschkat erzählt vom „Chiemgauer“, einem alternativen Zahlungsmittel in Bayern. Bei uns solle das vielleicht „RuhrStädter“ heißen. Ich sage, im RuhrStadt-Spiel, das wir als Brettspiel nach Ostern auf den Markt bringen wollen, heiße das Geld „Kohle“ und das fände ich besser, worauf dann alle zustimmen.
Nun, kurz vor 12, arbeite ich noch an einem Konzept für Online-Netzwerk-Berater, morgen früh erster Termin um 10 in Dorsten.
LG Peter Krämer

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