RuhrStadt-Netzwerk - es geht voran und 6 Milliarden für den Bahnhof in Stuttgart, aber kein Geld für den ÖPNV der RuhrStadt! Uwe Knüpfer auf ruhrstadt.de
Fortschritte bei RuhrStadt-Netzwerk
Sie haben es hoffentlich registriert, unser neues Gesicht der Homepage, einfach und doch effektive Veränderungen. Aber sehen Sie selbst und besuchen uns dann bald wieder, es wird nicht nur meine (fast) täglichen Blogs geben, sondern mehr,
- z.B. einen Fotowettbewerb, wo die besten Ergebnisse von einer Jury mit Promis dann preisgekrönt und ausgestellt werden,,
- z.B. bald die Möglichkeit der Registrierung auf dieser Seite, mit VIP-Newslettern. Sie sollen es zuerst wissen, wenn es voran geht bei RuhrStadt-Netzwerk.
- z.B. Nächste Woche machen wir den Plan für den Countdown hinsichtlich der Homepageentwicklung.
- z.B. Übernächste Woche beginnt in Berlin der Wettbewerb für das beste Design für unser RuhrStadt-Spiel http://www.arch.udk-berlin.de/
usw. usw.
Morgen mehr, es war ein langer Tag.
Stuttgart 6 Milliarden
400 geladene Gäste, 2000 Demonstranten: Bahn, Bund, Land BW und Stuttgarts OB feiern den Baubeginn von "Stuttgart 21". Da werden für einen neuen Bahnhof und eine neue Verbindung von Stuttgart nach Ulm sechs Milliarden Euro Steuergeld ausgegeben (mindestens). Für den Ausbau des ÖPNV im Rhein-Ruhr-Raum jedoch ist weder Geld vorhanden, noch fühlen sich Land, Bund und Bahn dafür zuständig; siehe die weiter unten zitierten Briefe. Wie ist das zu erklären?
Einstweilen drei Versuche:
In Stuttgart gibt es einen Oberbürgermeister, der unermüdlich gedrängt und gedrängelt hat. Im Ruhrgebiet gibt es 53 Bürgermeister, und Gedrängel gibt es hier auch, aber untereinander.
Stuttgart ist Landeshauptstadt. Die Stadt, in der er selber lebt, mit Partner und Familie, liegt jedem Beamten und jedem Politiker ganz besonders am Herzen. Kaum einer der Düsseldorfer Landesbeamten wohnt im Ruhrgebiet - oder fährt hier gar mit Bus und Bahn. In Düsseldorf sind die Straßenbahnen doch schnell, sauber und pünktlich. Wo ist das Problem?
In Stuttgart entsteht eine Riesenbaustelle, mit Riesentrubel und Riesenmedienecho. Darauf reagieren Politiker wie Hunde auf Fleischwurst. Im Ruhrgebiet geht es um die Wiederbelebung toter Gleise, um Netzausbau, um Taktfolgen, um clevere Anschlüsse. Die Größe des Projekts 10-10-60 ergibt sich aus der Addition des Kleinklein. Das macht Arbeit und ist unglamourös.
Nur: Mit sechs Milliarden ließe sich im Ruhrgebiet, anders als in Stuttgart, eine Menge bewegen. Die RuhrStadt käme in Schwung. Davon hätte ganz NRW etwas und auch der Bund und die EU.
Gesucht sind Politiker, die das mehr interessiert als ein schneller Happen frischer Fleischwurst. (uk)
Es gibt Zeichen für Bewegung, aus der Not heraus. Was wollen die Herren in den Rathäusern auch machen, außer Zusammenrücken, Zusammenhalten. Ein Bahnhof in einer Provinzhauptstadt zählt (noch) für die Finanzierer in Berlin viel mehr als die Chancen einer potenziellen Weltstadt. Ein Skandal!

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